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Marathon
KOMMUNALES
Presseaussendung vom 13.09.2016

Stadt Linz unterstützt Veranstaltungen aller Art

Zusätzlich mehr als 300.000 Euro Naturalsubventionen

Die Lebensstadt Linz gilt als die „coolste“ Landeshauptstadt Österreichs, als eine Stadt, in der Aufbruchsstimmung herrscht und in der das ganze Jahr über „etwas los“ ist. Nicht nur in  der warmen Jahreszeit wird Linz zum Schauplatz zahlreicher Events. Der Programmreigen startet bereits zur Jahreswende mit der traditionellen Silvesterparty und dem mitternächtlichen Feuerwerk am Hauptplatz, gefolgt von großen Events wie dem Linz-Marathon im Frühjahr oder dem stets „heißen“ Kultursommer.

Action zum Mitmachen bei den „Bubble Days“, Filmgenuss bei „Crossing Europe“, internationale Straßenkunst beim Pflasterspektakel, das Krone-Fest, die Veranstaltungen des City Rings in der Innenstadt, Open Airs im Stadion, die Ars Electronica und das Brucknerfest sowie sportliche Events wie das Generali Ladies sorgen dabei für volles Programm. Diese Veranstaltungen sind nicht nur Besuchermagneten, sondern auch Ausdruck für das pulsierende Lebensgefühl dieser Stadt.

„Nicht nur die Linzerinnen und Linzer profitieren von den zahlreichen Events, auch viele BesucherInnen und Gäste werden durch den reichhaltigen Veranstaltungskalender angeregt. Sie kommen in die Stadt, um gemeinsam zu feiern. Die Umwegrentabilität der Events besonders für die lokale Wirtschaft ist beträchtlich“, betont Bürgermeister Klaus Luger.

Internationale Studien besagen, dass zum Beispiel für jeden investierten Euro bei kulturellen Veranstaltungen drei bis vier Euro durch Ausgaben der BesucherInnen bzw. durch den Festivaltourismus direkt wieder der lokalen Wirtschaft zugutekommen.

* 2015

Jährlich eine Million Euro Förderung und 300.000 Euro Leistungen durch Magistrat

Die Stadt Linz tritt dabei, wie zum Beispiel beim Pflasterspektakel, selbst als Veranstalterin auf oder unterstützt „nichtstädtische“  VeranstalterInnen in jeder Hinsicht: Die Unterstützung erfolgt zum Teil monetär und zum Teil in Form so genannter  Naturalsubventionen. Das heißt: die Kosten für städtische Leistungen, etwa Reinigung und geänderte Beschilderungen, werden erlassen. Pro Jahr kommen so eine Million Euro an finanzieller Förderung und mehr als 300.000 Euro Naturalsubventionen zusammen.

„Eine Großveranstaltung mit tausenden von Menschen bringt automatisch mehr Müll und Verschmutzung in die Innenstadt. Zusätzliche Müllbehälter müssen aufgestellt werden, großangelegte Reinigungsarbeiten finden nach den Veranstaltungen statt. Verkehrszeichen müssen aufgestellt und wieder weggeräumt werden, Überstunden fallen an, mit der Planung muss lange im Vorfeld begonnen werden“, erläutert Bürgermeister Klaus Luger. „Die Stadt versteht sich dabei als Serviceleisterin, die Veranstaltungen dieser Größenordnung erst ermöglicht.“

Tausende LinzerInnen beim alljährlichen Krone-Fest

Tausende LinzerInnen beim alljährlichen Krone-Fest

Beispiel Krone-Fest

Ein Beispiel für eine solche Veranstaltung, die nicht nur die BesucherInnen, sondern auch die Stadtreinigung in Atem hält, ist das alljährliche Krone-Fest. Etwa 90 zusätzliche Abfallbehälter der LINZ AG werden an den Veranstaltungsorten in der Linzer Innenstadt dafür jeweils aufgestellt. Für die Standardreinigung und den täglichen „Kehraus“ nach der Veranstaltung  werden dafür bis zu 15 Mitarbeiter je Veranstaltungstag abgestellt, die an den beiden Veranstaltungstagen insgesamt 300 Stunden im Einsatz sind und bis zu 30 Kubikmeter Müll beseitigen müssen.

Weitere traditionelle Highlights im Sommer sind die Ars Electronica mit der visualisierten Klangwolke sowie die klassische Klangwolke, die an den ersten Wochenenden im September die MitarbeiterInnen des Geschäftsbereichs Stadtgrün und Straßenbetreuung „in Trab“ halten.

„Indem wir die tatsächlichen Kosten für Straßenreinigung und Beschilderung nicht in Rechnung stellen, helfen wir den VeranstalterInnen viel Geld zu sparen. Zudem liegt es natürlich auch im Interesse der Stadt, den LinzerInnen eine entsprechende Veranstaltungsvielfalt anbieten zu können“, meint dazu Bürgermeister Klaus Luger.

Die Stadt ist beim Linz-Marathon im sportlichen Ausnahmezustand

Die Stadt ist beim Linz-Marathon im sportlichen Ausnahmezustand

Beispiel Linz-Marathon

Ein weiteres Paradebeispiel für die Unterstützung der Stadt Linz für die verschiedenen Veranstaltungen ist der traditionelle Linz-Marathon im April. Für dieses Event müssen durch den Linzer Tiefbau in den Tagen und Wochen zuvor rund 600 Verkehrstafeln, mehr als 500 Scherengitter, 70 Klappbaken zur Absperrung und bis zu 2.000 Verkehrshütchen entlang der Laufstrecke aufgestellt werden.

Für diese Arbeiten und während der Reinigung im Anschluss an die Veranstaltung fallen bis zu 2.000 Arbeitsstunden an. Am Marathon-Tag stehen rund 30 Mitarbeiter des städtischen Geschäftsbereichs Stadtgrün und Straßenbetreuung im Dauereinsatz,  rund 40 Mitarbeiter sind schon an den Vortagen mit Vorbereitungs-, Aufbau- und Abbauarbeiten beschäftigt.

Förderung von Innenstadtveranstaltungen

Aber nicht nur für die Abwicklung der traditionellen Frühjahrs- und Sommerevents leistet die Stadt Linz in logistischer und organisatorischer Hinsicht Unterstützung, sondern auch für eine ganze Reihe von Events, mit der das ganze Jahr über die Innenstadt belebt wird, wie die Veranstaltungen des Linzer City Rings, sowie für zahlreiche Sport- und Kulturevents in den Stadtteilen.

Beispiel: Die „Steiermark in Linz“

Beispiel: Die „Steiermark in Linz“

Förderung von Events durch Nachlässe beim Schienenersatzverkehr

Bei vielen Großveranstaltungen ist es notwendig, aus Sicherheitsgründen den Straßenbahnverkehr in der Landstraße zu sperren und einen Schienenersatzverkehr um stündlich mehr als 3.000 Euro einzurichten. Im Regelfall werden dafür den VeranstalterInnen nicht die vollen Kosten in Rechnung gestellt, sondern Werbekooperationen vereinbart, sodass sich die LINZ AG mit Infoständen und Werbematerial bei den Veranstaltungen präsentieren kann.

Dieses Agreement gilt auch für die zusätzlichen Müllbehälter, die bei Großveranstaltungen von der LINZ AG aufgestellt werden.

1.700 Arbeitsstunden zur Abwicklung von Veranstaltungen

Die Bau- und Bezirksverwaltung ist im Veranstaltungsbereich ebenfalls das ganze Jahr über gefordert. Bis zu 1.700 Arbeitsstunden werden von den MitarbeiterInnen der Abteilung Veranstaltungén und Verkehrsrecht jährlich geleistet. Drei MitarbeiterInnen sind ganztags und eine weitere halbtags mit der rechtlichen Abwicklung von Veranstaltungen (Veranstaltungsbewilligungen bzw. Bescheide) beschäftigt. Daraus ergeben sich Kosten von knapp 300.000 Euro, die indirekt den verschiedenen VeranstalterInnen zugute kommen.

Eigenes Veranstaltungscenter

Im Veranstaltungscenter der Bau- und Bezirksverwaltung werden sämtliche öffentlichen Veranstaltungen bewilligt. Weiters werden dazugehörende Verkehrsmaßnahmen festgelegt und Ausnahmegenehmigungen nach der Straßenverkehrsordnung (StVO) sowie Pyrotechnikgenehmigungen erteilt.

Es gilt dabei im Interesse der VeranstalterInnen ebenso wie der EventbesucherInnen, zahlreiche Sicherheitsfragen und zu treffende Verkehrsmaßnahmen abzuklären sowie die sachgerechte Entsorgung von Abfällen mit einzuplanen. Ein Veranstaltungsbescheid wird so gleichsam zu einem „Logbuch“ für einen reibungslosen Ablauf, er umfasst nicht selten mehr als 20 Seiten.

Stadt Linz als Veranstalterin selbst höchst aktiv

Abgesehen von der kräftigen Unterstützung von zugkräftigen Events von privaten VeranstalterInnen ist die Stadt Linz ebenso wie die stadteigene Linzer Veranstaltungsgesellschaft (LIVA) selbst als Eventorganisatorin höchst aktiv.

Das beste Beispiel dafür liefert der Geschäftsbereich Kultur und Bildung mit seinen Abteilungen Linz Kultur-Projekte, Stadtbibliothek und Musikschule. Etwa 570.000 Euro fließen dabei in die Organisation zugkräftiger Events und kultureller Programmpunkte. Dies ist eine Investition, die nicht nur dazu beiträgt, das gute Image der Stadt Linz als Kulturstadt zu erhalten und zu steigern, sondern die sich auch über die Umwegrentabilität amortisiert.

Massenandrang beim Pflasterspektakel

Massenandrang beim Pflasterspektakel

Zahlenmäßig steht dabei im laufenden Jahr bei den Linz-Kultur-Projekten das Pflasterspektakel mit Ausgaben von 270.000 Euro an erster Stelle, gefolgt vom Linzfest mit 222.000 Euro, den Veranstaltungen im Musikpavillon mit 25.400 Euro, „Musikschule goes Brucknerhaus“ mit 21.000 Euro und den Kinder- und Jugendbuchtagen der Abteilung Stadtbibliothek mit 10.000 Euro. Es folgen das City Open Air der Musikschule mit 9.000 Euro, das  „Glanzlichterkonzert“ der Musikschule und die Kinderkulturwoche mit 5.000 Euro.

LIVA fördert Großveranstaltungen im Stadion

Ebenfalls eine Schlüsselrolle im Veranstaltungsgeschehen in Linz spielt die LIVA, vor allem wenn es darum geht, Großveranstaltungen im multifunktionalen Stadion abzuwickeln.

Während die meisten anderen österreichischen Städte lediglich über reine Fußballstadien verfügen, kann die Stadt Linz durch die Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen der vergangenen Jahre eine Konzertarena mit einem Fassungsvermögen bis zu 45.000 Personen zur Verfügung stellen. Um in der internationalen Konkurrenz mithalten zu können, werden spezielle Pakete mit potenziellen VeranstalterInnen ausgehandelt.

„Queen“ spielte 2016 im Linzer Stadion

„Queen“ spielte 2016 im Linzer Stadion

Stadion bei nichtkommerziellen Leichtathletik-Veranstaltungen mietfrei

Auch im sportlichen Bereich kommt die LIVA den VeranstalterInnen in höchstem Maß entgegen. So wird das Stadion bei nichtkommerziellen Leichtathletik-Veranstaltungen, wie zum Beispiel Staatsmeisterschaften, Landesmeisterschaften und sonstigen Meetings, kostenlos bzw. mietfrei zur Verfügung gestellt.

Bei Fußballspielen gibt es seit heuer gestaffelte Tarife: je öfter ein Verein im Stadion spielt, desto günstiger wird die Stadionmiete. So ermäßigt sich der Tarif von 11.800 Euro ab dem 5. Spiel um 20 Prozent auf 9.040 Euro, ab dem 10. Spiel um 30 Prozent auf 7.910 Euro und ab dem 15. Spiel um 40 Prozent auf 7.000 Euro.

Klangwolke als erfolgreiches Joint Venture mit Sponsoren

Die LIVA ist auch Veranstalterin der großen Events im Donaupark, wie der jährlich stattfindenden Klangwolke oder des neuen Sommer-Open-Airs „Ahoi“. Auch bei diesen Veranstaltungen werden Naturalsubventionen der Stadt Linz für Absperrungen und Rasenbenützung gewährt, die sich in der  Größenordnung von bis zu 30.000 Euro pro Event bewegen.

Dazu kommt, dass das jährliche Klangwolkenbudget großteils aus Sponsormitteln (Allgemeine Sparkasse, Johannes Kepler Universität, LINZ AG, Wiener Städtische) bestritten wird. So kann gleichsam als Joint Venture zwischen der öffentlichen Hand und der Wirtschaft ein Event stattfinden, mit dem Linz in aller Welt Beachtung findet und das auf dem Wege der Umweltrentabilität direkt der Linzer Gastronomie und Hotellerie zugute kommt.

(Informationsunterlage zur Pressekonferenz von Bürgermeister Klaus Luger zum Thema „Unterstützung der Stadt Linz für VeranstalterInnen“)

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