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KOMMUNALES
Presseaussendung vom 29.12.2015

Ereignisreiches Arbeitsjahr 2015 - Weichen für die Gestaltung von Linz gestellt

Das Arbeitsjahr 2015 neigt sich dem Ende zu. Die Bilanz für die vergangenen 12 Monate ist ereignisreich. Die Herausforderungen der internationale Flüchtlingskrise, die Durchführung der Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen, der Volksentscheid für den Bau der neuen Eisenbahnbrücke, die Gründung des Kepler-Universitäts-Klinikums, der Startschuss für die Westumfahrung, die Neugestaltung des Hafenareals, die städtebauliche Weiterentwicklung des Linzer Südens am Areal der Kaserne Ebelsberg, Maßnahmen der Budgetkonsolidierung sowie der Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen und nicht zuletzt der starke Bevölkerungszuwachs haben Linz geprägt.

„Das heurige Jahr war ein sehr intensives Jahr. Weichenstellungen wurden vorgenommen, wichtige Projekte gestartet, Herausforderungen gemeistert. Ich denke, wir können zufrieden auf 2015 zurückblicken. Linz ist am richtigen Weg sich positiv weiterzuentwickeln. Dafür lohnt es sich zu arbeiten“, so Bürgermeister Klaus Luger.

Linz steht zu seiner humanitären Verantwortung für Flüchtlinge und bietet insgesamt Platz für aktuell 2.652 AsylwerberInnen in Linz. 1.700 organisierte und betreute Wohnplätze für Flüchtlinge sind derzeit über das gesamte Stadtgebiet in kleineren, dezentralen Quartieren verteilt, daneben stehen noch Transitquartiere für bis zu 970 durchreisende Schutzsuchende zur Verfügung. Die Stadt Linz hat ein klares Ja zur Hilfe ausgesprochen. Dennoch kann auch in Zukunft diese humanitäre Herausforderung Linz nicht alleine meistern, sondern es bedarf einer gerechten Verteilung der ankommenden Flüchtlinge auf alle österreichischen Bezirke, Städte und Gemeinden sowie auf internationaler Ebene durch die Aufteilung auf alle Länder. „Von kleinen Quartieren profitieren nicht nur die Flüchtlinge, sondern auch die Wohnbevölkerung in allen Stadtteilen“, betont Bürgermeister Klaus Luger.

Mit der Neukonstituierung des Gemeinderats und der Stadtregierung sowie durch eine ausgewogene Ressortverteilung erfolgten die Weichenstellungen für die politische Arbeit in den kommenden sechs Jahren. Das Stadtoberhaupt ist überzeugt, dass „wir nur durch eine konstruktive Zusammenarbeit aller Parteien die zukünftigen Herausforderungen bewältigen können. Alle müssen in Zukunft für die Lebensstadt Linz Verantwortung übernehmen.“

Mit dem Volksentscheid über einen Brückenneubau an Stelle der alten Eisenbahnbrücke ist der Weg für die weitere Detailplanung der 2. Schienenachse für Linz frei geworden. Die Realisierung der Westumfahrung bildet auch die Voraussetzung dafür, die Verkehrsströme im Urfahraner Stadtzentrum neu zu organisieren. Das Kepler-Uni-Klinikum wird zum neuen Brennpunkt von Forschung und Lehre in Linz. Mit der Neugestaltung des Hafenareals zur Hafenstadt wird Linz ein gutes Stück näher zur Donau rücken. Die Entscheidung des Bundes für den Verkauf der Kaserne Ebelsberg bietet die Chance für eine weitere Stadtentwicklung im Süden. „Viele große Projekte wurden 2015 auf den Weg gebracht. Städtebauliche Schwerpunkte, wichtige Infrastrukturmaßnahmen sowie die Weiterentwicklung von Forschung und Lehre bieten große Chancen für Linz“, so Luger.

Trotz schwieriger Rahmenbedingungen wurde und wird der Weg der Budgetkonsolidierung fortgesetzt. Durch die Kombination von bereits beschlossenen Sparmaßnahmen, einer betont restriktiven Budgetierung, durch Kostendämpfung bei Bauprojekten, die Konzentration auf Kernaufgaben sowie durch den Verkauf nicht strategischer Immobilien macht die Stadt Linz ihre Hausaufgaben. „Das Budget von 2015 sowie auch jenes für 2016 zeigten, dass wir auch unter schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen die Finanzen der Stadt konsolidieren“, unterstreicht Bürgermeister Klaus Luger.

Linz zieht, und auch dies hat das vergangene Jahr gezeigt, zunehmend Menschen an und wächst kontinuierlich. Vor kurzem wurde die „magische Marke“ von 200.000 Einwohnerinnen und Einwohnern überschritten. Dazu kommt, dass Linz zunehmend „jünger“ wird: mehr als 2.000 Babys kamen im Vorjahr in der Landeshauptstadt zur Welt – 400 mehr als vor 12 Jahren. Linz reagiert auf diesen Babyboom mit einem weiteren Ausbauprogramm. Der Fokus liegt dabei auf dem konsequenten Ausbau der Krabbelstuben, Kindergärten und Horte, denn die Linzer Kinderbetreuungseinrichtungen erleichtern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Die steigende Einwohnerzahl bestätigt den Kurs der Landeshauptstadt, ist Bürgermeister Luger überzeugt. „Unsere Stadt bietet als Wirtschaftsmotor auch in schwierigeren Zeiten Sicherheit. Das gilt sowohl für soziale Angebote als auch für Ausbildungs- und Arbeitsplätze.

„Linz soll eine Stadt bleiben, in der viel Neues realisiert wird, ein offenes Klima herrscht und in der sich die Menschen geborgen fühlen, eine Stadt, die für Lebensqualität in allen Bereichen steht und vielfältige Lebenschancen bietet“, so Bürgermeister Klaus Luger abschließend.

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