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STADTPLANUNG/BAU
Presseaussendung vom 27.06.2011

Entwicklung des Betriebsbaugebietes Südpark (Foto)

Für die wirtschaftliche Expansion von Linz hat die Stadt mit dem Betriebsansiedlungsgebiet Südpark im Stadtteil Pichling gesorgt. Das voll aufgeschlossene, schadstofffreie Gebiet bietet eine erstklassige Infrastruktur und ist verkehrstechnisch bestens erschlossen. Von den insgesamt 333.000 Quadratmetern Netto-Nutzfläche, die als „Betriebsbaugebiet“ und „Gemischtes Baugebiet“ ausgewiesen sind, sind bereits 283.000 Quadratmeter verwertet. Bisher haben sich im Südpark 30 Firmen mit mehr als 850 MitarbeiterInnen niedergelassen. Sie sind vor allem in den Branchen Lebensmittel, Elektrotechnik, Maschinenbau, Holzverarbeitung, Klimatechnik, Softwareentwicklung, Handel und Spedition tätig.

„Das wirtschaftliche Potenzial des Betriebsbaugebietes spiegelt sich auch im Kommunalsteueraufkommen wider. Dieses beläuft sich auf rund eine Million Euro im Jahr,“ hebt Wirtschaftsreferentin Stadträtin Susanne Wegscheider die Bedeutung des Betriebsansiedlungsgebietes hervor.

Nach wie vor ist die Nachfrage nach Grundstücken sehr groß. Ein Teil der noch nicht verbauten Flächen ist für Erweiterungen von bereits ansässigen Firmen eingeplant. „Im Südpark gibt es für Neuansiedlungen nur noch einige wenige Grundstücke. Für eine weitere städtische Betriebsansiedlungspolitik brauchen wir in den nächsten Jahren neu gewidmete Flächen. Ansonsten droht die Abwanderung von Betrieben. Wir müssen expandierenden Betrieben, die Erweiterungsflächen brauchen oder einen neuen Standort suchen, ein Angebot machen in Linz zu bleiben“, betont Wirtschaftsstadträtin Wegscheider die Notwendigkeit eines neuen Betriebsansiedlungsgebietes, das im Rahmen des neuen örtlichen Entwicklungskonzeptes mitgeplant werden muss.
  

Geänderte Flächenwidmung

2007 führte das Wirtschaftsservice der Stadt Linz zu Jahresbeginn Verhandlungen mit insgesamt sieben Firmen über mehr als 70.000 Quadratmeter Betriebsbaufläche. Bedingt durch die große Nachfrage einerseits und die Oberösterreichische Betriebstypenverordnung – nach der fünfmal so viele Betriebe reines Betriebsbaugebiet benötigen – andererseits, wurde 2008 der Flächenwidmungsplan geändert. Das 246.000 Quadratmeter große „Betriebsbaugebiet“ wurde um 50.000 Quadratmeter auf 296.500 Quadratmeter erweitert. Im Gegenzug wurde das „gemischte Baugebiet“ um 54.000 Quadratmeter auf 28.000 Quadratmeter reduziert.  

Unternehmensstart 2010

Mit der Firma ebm-pabst  Motoren und Ventilatoren GmbH ist seit 2010 ein weltweit führender Hersteller von innovativen und hocheffizienten Motoren und Ventilatoren im Südpark präsent. Das Unternehmen bietet individuelle Komplettlösungen für die unterschiedlichsten Industrie- und Einsatzbereiche, wie beispielsweise in der Lüftungs-, Klima- und Kältetechnik, bei Haushaltsgeräten, der Heiztechnik oder im Maschinenbau.

Im selben Jahr eröffnete die CompAir GmbH eine Service- und Verkaufsniederlassung im Süden von Linz. Das 1919 in Deutschland gegründete Unternehmen nimmt eine führende Rolle in der Entwicklung zeitgemäßer Druckluftsysteme ein. CompAir bietet den KundInnen hochmoderne Lösungen, die in Sachen Wirtschaftlichkeit, Umweltfreundlichkeit und Innovation wegweisend sind.

Neu im Südpark

Im Mai dieses Jahres eröffnete die Hochtechnologiefirma Celum mit 60 MitarbeiterInnen ein 1.800 Quadratmeter großes Forschungs- und Entwicklungszentrum. Die Errichtung wurde aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert. Für den weiteren Ausbau hat sich Celum Nachbargrundstücke gesichert. Der „Forschungscampus“ soll im Endausbau auf 13.000 Quadratmeter wachsen.

Das Softwareunternehmen Celum befindet sich auf Expansionskurs. Binnen zwölf Jahren wurde aus einem Kleinbetrieb eine Firma, die 450 Kunden aus 25 Ländern mit Spezialsoftware für das Digital Asset Management ausstattet. Die Programme von Celum ermöglichen die effiziente Archivierung und Verwaltung von Multimediadaten wie Fotos, Videos und Präsentationen und ihren automatisierten Einsatz in Marketingprozessen. Auch Weltkonzerne wie Volkswagen und Credit Suisse setzen auf die Software aus Linz. 

Bananen aus dem Südpark

Europas modernste Bananenreifungsanlage hat die Firma Mathy im heurigen Frühjahr in Betrieb genommen. Seit 1981 war das Unternehmen auf dem Gelände des Frachtenbahnhofs ansässig. Der neue Firmensitz mit einer 3.000 Quadratmeter großen Lagerhalle mit 14 Bananenreifekammern und einem Bürohaus mit 600 Quadratmetern Nutzfläche entstand auf einem 10.400 Quadratmeter großen Grundstück, das Mathy 2010 von der Stadt Linz kaufte. Mathy ist Bananenlieferant für eine Reihe führender Lebensmittelhandelsketten im 300 Kilometer-Radius rund um Linz.

Mietlager für Private

Kleine Lagerflächen für Privatpersonen und Kleinbetriebe offeriert seit Juli 2011 die Lager-Box-Linz GmbH. Mag. Martin Sonntag, dessen Firma MSV zu den „Südpark-Pionieren“ zählt, hat auf einem 3.200 Quadratmeter großen Grundstück ein unkonventionelles Lagerhaus errichtet. 2.600 Quadratmeter Lagerfläche werden in 200 Einheiten mit drei, sechs und 27 Quadratmeter Lagerfläche vermietet.

Die Mindestmietdauer beträgt einen Monat. Auch 50 Garagenboxen für Motorräder und Autos sind vorhanden. Die Lagerflächen sind rund um die Uhr zugänglich und werden mit Videokameras überwacht. Der Trend zum ausgelagerten Stauraum ist sehr stark. Die Lager-Box im Südpark soll daher bald vergrößert werden.

Baubeginn 2011

In den nächsten Tagen beginnt die GHL Bautechnik Produktions- und Handels GmbH mit dem Bau einer neuen Firmenzentrale. Auf einem rund 5.000 Quadratmeter großen Grundstück soll eine 2.000 Quadratmeter große Lagerhalle sowie ein Bürogebäude samt Sozialräumen mit einer Gesamtfläche von rund 300 Quadratmetern errichtet werden. Noch in diesem Jahr will die Firma, die unter anderem Wärmedämmelemente, Schalungen, Schallisolationen sowie Transportankersysteme vertreibt, von ihrem bisherigen Standort in Enns in den Südpark übersiedeln. Darüber hinaus ist beabsichtigt, mittelfristig die Zahl der MitarbeiterInnen von derzeit 15 auf 20 zu erhöhen.

Informationsunterlage zur Pressekonferenz von Wirtschaftsreferentin Stadträtin Susanne Wegscheider über die Entwicklung des Betriebsbaugebietes Südpark 

Für Medienanfragen:
Helmut Pohlert

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