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KOMMUNALES
Presseaussendung vom 23.10.2006

Alte Plätze neu gestaltet

Zumindest acht bekannte bzw. bedeutsame Plätze werden in Linz in nächster Zeit verschönert. So wird beispielsweise der Pfarrplatz nach der Fertigstellung der Tiefgarage im April 2007 auf einer Fläche von 2.200 Quadratmetern neu gestaltet.

Ebenfalls nächstes Jahr werden der Prunerplatz vor dem Architekturforum und der Arenaplatz erneuert. Rechtzeitig vor Beginn des Kulturhauptstadtjahres 2009 wird auch die Promenade zu einem Boulevard mit durchgängigem Park umgestaltet. Genauso wird der Vorplatz des Hauptbahnhofes rechtzeitig mit der Fertigstellung des ÖBB-Towers attraktiviert.

Die bislang bekannten Kosten für die Platzgestaltungen liegen bei rund 7 Mio. Euro.

Pfarrplatz

Der große Platz vor der Ostseite der Pfarrkirche wird auf einer Fläche von etwa 2.250 Quadratmetern durchgehend bis zu den Häusern Pfarrplatz 6, 7 und 8 in einheitlichem Kleinsteinmaterial mit Köpfelsteinfriesen gestaltet. Zu den bestehenden 17 Kastenlinden werden Bäume vor der Kirche und an der Ecke Pfarrplatz/Kollegiumgasse ergänzt.

Es werden insgesamt acht Bäume neu gepflanzt, der große Platz bleibt frei. Die zwei ersten Bäume wurden vorige Woche an der Südseite der Kirche und vor der Ostaria gesetzt.

Pfarrplatz

geplante Fertigstellungsabschnitte am Pfarrplatz

Die Zufahrt zum Pfarrplatz ist über den Zollamtsplatz und über die Kollegiumgasse möglich. Ein Durchfahren von der Rechten Donaustraße / Graben ist nur für Einsatzfahrzeuge gestattet. Die Zufahrt zum Pfarrheim und zu den Parkplätzen an der Nordseite inklusive der Behindertenparkplätze ist in Form einer Sackgassenlösung möglich. Eine Umkehrlösung für Autos wird mit einem Wendehammer geschaffen. Parkmöglichkeiten zum Längsparken gibt es auch an der Südseite der Stadtpfarrkirche.

Die Westseite des Pfarrplatzes vor dem Haupteingangsportal der Kirche bleibt in der derzeitigen Pflasterstruktur unverändert. Eine klare Trennung zwischen Fahrbahn und Gehsteigfläche wird mit Aluminiumknöpfen vorgenommen. Die Kosten für die Platzgestaltung werden rd. 1,4 Mio. Euro betragen.

Prunerplatz

Die Stadt Linz gestaltet ab dem kommenden Frühjahr den Prunerplatz neu. Es hat dazu das Bürgerbeteiligungsprojekt „Platz finden“ gegeben. Bei einem dreiteiligen Juryverfahren ist die Gruppe 4 mit dem Projekt „Platzl fürs Grätzl“ ausgewählt worden. Gemeinsam mit der Stadtplanung Linz ist die nun  zu realisierende Platzgestaltung erarbeitet worden.

Der Platz soll von Autos befreit werden, zusätzliche Parkplätze entstehen entlang der Lederergasse. Nur die vier Kundeparkplätze für das Eich- und Vermessungsamt bleiben erhalten. Die vorhandenen Bäume bilden das Zentrum des Platzes, um einen Baum wird eine lange durchgehende Sitzbank entlang dem Straßenverlauf situiert. Daneben soll auch der „Siemens-Brunnen aufgebaut werden.

 

Prunerplatz

Die zentrale Platzfläche (650 Quadratmeter) wird mit Betonplatten mit Granitsteinoberfläche ausgelegt und reicht über die Fahrbahn der Eisenbahnergasse, um dort eine Verkehrsberuhigung zu erreichen. Der Vorplatz wird auf einer Fläche von etwa 600 Quadratmetern mit eingefärbtem Asphalt in Rot gestaltet.

Der Platz besitzt zwei unterschiedliche Niveaus. Die Stufen führen vom oberen Sitzbereich unter dem großen Baum zum Vorplatz des Architekturforums. Für die Neugestaltung liegt eine Kostenschätzung vor, die bei etwa 380.000 Euro liegt.

Landhauspark

Den ersten Preis für den Wettbewerb Landhauspark erhielten die LandschaftsarchitektInnen DI Elisabeth Lesche und DI Christian Henke aus München. Nach ihren Plänen sollen Promenade und Landhauspark zu einem einzigartigen Boulevard für die Linzer Bevölkerung und den Tourismus gestaltet werden.

Detail aus der Wettbewerbsunterlage für die Gestaltung der Promenade und des Landhausparks

Die Parkanlage hat eine Fläche von 8.800 Quadratmeter, in der 60 Bäume stehen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf jeweils 2,5 Millionen Euro für den Landhauspark und den öffentlichen Straßenraum Promenade, den die Stadt Linz gestalten wird. Eine Fertigstellung ist für Ende 2008 geplant.

Platzgestaltung am Arenaplatz

Im März 2006 haben die Bauarbeiten für den Neubau am Arenaplatz nach den Plänen des Architekturbüros Riepl / Riepl begonnen, die noch heuer abgeschlossen werden. Im Frühjahr 2007 beginnen die Arbeiten für den neuen Arenaplatz. Der Platz soll Betonplatten in zwei verschiedenen Rottönen erhalten.

Im Zentrum ist eine Baumgruppe mit Brunnen und Sitzgelegenheiten vorgesehen. Gastgärten sind sowohl für das bestehende Restaurant als auch entlang des Neubaus geplant. Vor dem neuen Eingang zum Moviemento besteht auch die Möglichkeit, den Vorplatz im Sommer für Kinovorführungen zu nützen.

Sonnensteinstraße

Die Umkehrschleife Sonnensteinstraße in Urfahr soll 2007 neu gestaltet werden. Das Flugdach der Haltestelle wird entfernt, die Parkplätze können neu angelegt werden. Es sollen auf beiden Seiten des Platzes Schrägparker entstehen. Durch eine Bepflanzung von Sträuchern und Bäumen und die Schaffung von Grüninseln wird der Platz aufgewertet.

Platz an der Sonnensteinstraße

Blumau

Eine Änderung des Flächenwidmungsplanes ist unter anderem für die Verlegung der Blumauerstraße notwendig, die an der Südseite des Musiktheaters vorbeiführen und bis Anfang 2009 wieder befahrbar sein soll. Bei den Planungen wird auch der Gleisausbau der ÖBB berücksichtigt. Derzeit erstellt das Planungsbüro Schimetta die Einreichplanung für den Straßenverlauf, der auch die Verkehrseinbindung an die Humboldtstraße sowie an das Geviert rund um die Südtirolerstraße berücksichtigt.

Bahnhofsvorplatz

Die Durchfahrt durch den Busterminal hat sich bewährt und bleibt somit bestehen. Während der Errichtung des ÖBB-Towers ist auch die Kreuzung zur Kärntnerstraße für Autofahrer offen. Diese zusätzliche Verkehrsausfahrt wird bis Ende 2008 getestet.

Für den Bahnhofspark liegt ein Vorschlag der Stadtgärten Linz vor. Im Mittelpunkt steht ein Brunnen, der derzeit von den ÖBB in einer Halle gelagert wird. Gemeinsam mit den Bahnhofslöwen könnte er, wie vor dem Bahnhofsneubau, ein stimmiges Ensemble bilden.

Bahnhofsvorplatz

Rund um den Brunnen sind ein rechteckiger zentraler Platz mit Kiesdecke und diagonalen Wege durch den Park vorgesehen. Der Baumbestand bleibt erhalten, die detaillierte Gestaltung mit Rasenflächen und Blumenbeeten ist noch offen.

Hessenplatz / Johann-Konrad-Vogel-Straße

In Abstimmung mit der Evangelischen Kirche soll eine neue Gestaltung des Vorplatzes der Martin-Luther-Kirche an der Landstraße zwischen Thalia und Douglas-Gebäude als Teil des städtebaulichen Gesamtkonzeptes Hessenplatz erreicht werden. Die Stadtplanung überlegt die Auslobung eines Gestaltungswettbewerbes.

(Informationsunterlage zur Pressekonferenz „Alte Plätze neu gestaltet“ mit Planungsreferent Stadtrat Klaus Luger)

Für Medienanfragen:
Christian Reiter

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