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KOMMUNALES
Presseaussendung vom 20.10.2006

JobOskar 2006 für die Stadt Linz

Als Siegerin des HOMER 2006 ein zweites Mal gewonnen

Die Stadt Linz hat den JobOskar 2006 des Bundessozialamtes Österreich für das gesamte Bundesland in der Kategorie öffentlichkeitsnahe Betriebe und Gemeinden erhalten. Die Verleihung findet am Freitag, 20. Oktober 2006 um 19.30 Uhr im Festsaal der Wiener Hofburg unter dem Ehrenschutz von Bundespräsident Dr. Heinz Fischer statt.

Am 19. September 2006 hat die Stadt Linz bereits den HOMER 2006 gewonnen, den oberösterreichischen Preis für innovative berufliche Integration von Menschen mit Beeinträchtigungen. Als Siegerin von Oberösterreich hat die Stadt Linz automatisch am Bewerb um den JobOskar Österreich teilgenommen und ein zweites Mal gewonnen.

„Ich freue mich sehr über die Preisverleihung. Denn das ist die gelebte soziale Verantwortung der Stadt Linz, die mit der Beschäftigung von so vielen MitarbeiterInnen mit Handicap und in der Lehrlingsausbildung offensichtlich wird und mit gleich zwei Preisen belohnt wurde“, betont Stadtrat Klaus Luger.

Der JobOskar wird in vier Kategorien vergeben, darunter fallen Kleinbetriebe bis zu 25 MitarbeiterInnen, Mittelbetriebe bis zu 100 MitarbeiterInnen, Großbetriebe ab 100 MitarbeiterInnen sowie öffentlichkeitsnahe Betriebe und Gemeinden, in der der Linzer Magistrat zum Sieger gekürt wurde.

Kriterien für die Verleihung dieser österreichweit anerkannten Auszeichnung sind neben dem Anteil der MitarbeiterInnen mit Behinderungen auch die Schaffung und Erhaltung von integrativen Arbeitsplätzen, das Vorhandensein und die Adaptierung der Arbeitsplätze sowie Kooperationen mit Behinderteneinrichtungen und kooperativen Betrieben.

Gesetzlich ist die Stadt Linz dazu verpflichtet, etwa 120 MitarbeiterInnen mit einer um mindestens 50 Prozent verminderten Erwerbsfähigkeit zu beschäftigen. Tatsächlich ist die Stadt Linz eine vorbildliche Arbeitgeberin von insgesamt 511 MitarbeiterInnen mit einer mindestens 50-prozentigen Beeinträchtigung. Die Stadt Linz wird der gesetzlichen Aufgabe nicht nur gerecht, sondern übererfüllt sie mit einem Anteil von rund 16 Prozent am Gesamtpersonal sogar um mehr als das Vierfache.

Die Stadt Linz setzt seit 2004 verstärkt auf die Förderung benachteiligter Jugendlicher bei der Lehrlingsausbildung. Heuer hat der Magistrat besonders auf Jugendliche mit Handicap Rücksicht genommen. Insgesamt erhalten seit September 2006 von den 51 neu aufgenommenen Lehrlingen 24 junge Menschen eine integrative Lehrlingsausbildung in sieben verschiedenen Berufen in Zusammenarbeit mit dem Verein Jugend am Werk und dem privaten Institut Ibis Acam.

Der Magistrat bildet derzeit 135 Lehrlinge aus, von denen insgesamt 33 Jugendliche mit Beeinträchtigungen im Rahmen einer verlängerten Lehrzeit oder einer so genannten Teilqualifizierung ausgebildet werden.

Für Medienanfragen:
Christian Reiter

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