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STADTPLANUNG/BAU
Presseaussendung vom 09.10.2006

Aktuelle Themen der Stadtplanung im Stadtteil Kleinmünchen

Insgesamt rund 230 Wohneinheiten und fast 90 betreubare Wohnungen werden in Kleinmünchen in den nächsten Jahren entstehen. Die GWG wird noch heuer mit dem Bau von 56 betreubaren Wohnungen beginnen. Auch das jahrelang rechtlich bekämpfte Projekt in der Traunausiedlung „Linse“ befindet sich darunter.

Bereits eröffnet werden konnte die neue Apotheke Kleinmünchen im Geschäftszentrum Dauphinestraße. Im Obergeschoß werden ÄrztInnen für Gynäkologie und Allgemeinmedizin sowie eine Kosmetikerin einziehen. Der Umbau des Einkaufszentrums und Eurospar-Markts Dauphinestraße beginnt noch heuer mit dem Fassadenumbau, der Innenausbau startet im Frühjahr 2007.

Eine weitere Aufwertung dieses traditionellen Linzer Stadtteiles würde die Errichtung der Anton-Bruckner-Privat-Universität bedeuten. Dieser von Uni-Rektor Univ.-Prof. Dr. Voigt wieder ins Spiel gebrachte Standort wird von Planungsstadtrat Klaus Luger positiv beurteilt.

Wohnprojekte

70 GWG-Wohnungen: 56 betreubare Wohnungen und 14 Mietwohnungen

Die GWG wird in der Hochwangerstraße ein Projekt mit betreubaren Wohnungen errichten. Hier wird nach Plänen von Architekt DI Heinz Klinglmüller eine Baulücke mit fünf Geschoßen für 31 betreubare Wohnungen geschlossen werden. Die Tiefgarage ist mit 55 Parkplätzen als BewohnerInnen-Parkgarage geplant.

Betreubares Wohnen Hochwangerstraße

In der Dürerstraße wird von der GWG ebenfalls ein Projekt mit 25 betreubaren Wohnungen geplant. Architektin DIin Helga Lassy hat ein viergeschoßiges Gebäude mit betreubaren Wohnungen konzipiert, das der Beirat für Stadtgestaltung im Jänner 2005 positiv beurteilt hat. Derzeit wird an der Einreichplanung gearbeitet.

Bei diesem Projekt werden in dem an der Zeppelinstraße gelegenen Gebäudeteil 14 Mietkaufwohnungen gebaut. Beide Gebäudeteile erhalten eine gemeinsame Tiefgarage mit 70 Parkplätzen, von denen 26 für die betreubaren Wohnungen und 20 für das Bewohnerparken verwendet werden sollen.

Betreubares Wohnen Zeppelinstraße

Bei diesen beiden Neubauten in der Hochwangerstraße und in der Dürerstraße / Zeppelinstraße vergrößert die GWG die angeschlossenen Tiefgaragen für die BewohnerInnen der Umgebung und schafft so insgesamt 125 Parkplätze in Kleinmünchen. Der Baubeginn für die Neubauprojekte ist noch für 2006 geplant.

33 betreubare Wohnungen auf den Reisetbauer-Gründen

Auf den ehemaligen Reisetbauer-Gründen in Kleinmünchen nahe dem Einkaufszentrum wird die VLW nach den Plänen des Architekturbüros Team M eine Wohnanlage mit zwei Gebäuden und insgesamt 104 Wohnungen in drei Etappen errichten. Der alte Bauernhof wurde bereits im Vorjahr abgerissen.

Ab dem Frühjahr 2007 sollen in einer ersten Etappe 33 betreubare Wohnungen mit einer Größe von je rund 50 Quadratmetern entstehen. Im Frühjahr 2008 wird mit dem Bau von 32 Mietwohnungen begonnen, ein Jahr später folgt die dritte Etappe mit 39 Mietwohnungen.

„Linse-Traunausiedlung“

In der Traunausiedlung sollen nach den Plänen von Architekt Univ.-Prof. DI Dr. Martin Treberspurg 149 Wohnungen und Reihenhäuser in meist zweigeschoßiger Bauweise in mehreren Etappen gebaut werden. Für das Jahr 2007 sind 52 Wohneinheiten in zwei Etappen geplant.

Projekt Linse – Wohnbau Traunausiedlung

In der ersten Bauetappe, voraussichtlich ab dem Frühjahr 2007,  werden acht Reihenhäuser und 22 Wohnungen mit 30 Tiefgaragenplätzen errichtet. Im Sommer 2007 folgt die zweite Bauetappe mit neun Reihenhäusern und 13 Wohnungen. Zum Schutz vor Hochwasser werden vorsorglich alle Keller der Wohnanlage als wasserdichte Wannenkonstruktion gebaut.

Infrastruktur

Neues Geschäftszentrum Dauphinestraße

Ein privater Bauherr errichtete ein dreigeschoßiges Ärztezentrum an der Dauphinestraße mit Ordinationen und Geschäften in den Obergeschoßen, einer Apotheke und der Zweigstelle einer Bank. Es sind auch 16 oberirdische Parkplätze und eine Tiefgarage mit 19 Stellplätzen entstanden. Die Apotheke ist Anfang September 2006 eröffnet worden. Im Obergeschoß werden heuer eine Gynäkologin, eine Ärztin für Allgemeinmedizin und eine Kosmetikerin einziehen.

Kleinmünchnerhof als Volkshaus

Der Kleinmünchnerhof wird bis zum Sommer 2008 zu einem attraktiven Volkshaus umgebaut. Die Arbeiten beginnen Anfang 2007 mit Kosten von rund 3,85 Millionen Euro. Das gesamte Volkshaus wird über eine Nutzfläche von 2.150 Quadratmetern verfügen und soll barrierefrei gestaltet werden. Das Gebäude erhält außerdem einen eigenen Lift, der Innenhof wird mit einem Glasdach geschützt.

15. Volkshaus für Linz: Kleinmünchnerhof

Der Vierkanter war seit den 1920er Jahren als Gasthaus bekannt. Derzeit sind nur die sechs Kegelbahnen in Betrieb, die auch im künftigen Volkshaus  erhalten bleiben.

Das äußere Erscheinungsbild bleibt weit gehend unverändert. Auffallen wird jedoch die Verlegung des unmittelbar an der Dauphinestraße gelegenen Haupteingangs an die Südseite des Gebäudes. Ein neues Foyer schafft in Zukunft eine Verbindung mit der markanten zweigeschossigen Eingangshalle.

Umbau Einkaufszentrum und Eurospar-Markt Dauphinestraße


Die Fassade des Einkaufszentrums mit dem Eurospar-Markt an der Dauphinestraße / Karl-Steiger-Straße wird nach Plänen des  Architekturbüros Team M noch heuer umgebaut. Der Innenausbau des Einkaufszentrums beginnt im Frühjahr 2007. 

Neugestaltung Einkaufszentrum Dauphinestraße

Das Einkaufszentrum (ca. 2.500 Quadratmeter Nutzfläche) erhält eine transparente Glasverkleidung, ein neues Erschließungskonzept mit Liften und eine Belichtung von oben. Das Parkdeck wird im ersten Obergeschoß errichtet und mit Rankgerüsten begrünt. Nach dem Umbau sind etwa 150 Parkplätze vorhanden. Damit wird das bisherige Parkplatzangebot fast verdoppelt.

Der Vorplatz entlang der Dauphinestraße soll ebenfalls neu gestaltet werden. Die Ein- und Ausfahrt der Tiefgarage wird von der Dauphinestraße an den Beginn der Karl-Steiger-Straße verlegt.

Offene Fragen der Stadtplanung in Kleinmünchen

Parkplatzmangel in der Karl-Steiger-Straße

In der Karl-Steiger-Straße bietet die GWG rund 500 Wohnungen an. Die oberirdischen Parkplätze decken bereits seit Jahren den Bedarf der BewohnerInnen nicht mehr ab. Gemeinsam mit der Stadtplanung Linz entwickelt die städtische Wohnungsgesellschaft derzeit ein neues Konzept zur nachträglichen Errichtung einer Bewohner-Parkgarage zu monatlichen All-Inclusive-Kosten von 48 Euro.

Lärmschutz zu Westbahngleisen an der Wiener Straße

Für den viergleisigen Ausbau der Westbahn bis zur Turmstraße wird es im November 2006 eine eisenbahnrechtliche Verhandlung geben. Bei dieser Verhandlung werden auch die Lärmschutzmaßnahmen festgelegt.

Nahverkehrsknotenpunkt Kleinmünchen


Offen ist derzeit die Zukunft des Bahnhofs Kleinmünchen. In der ursprünglichen Planung des Westbahnausbaus und der Einrichtung der S-Bahn von Enns über Asten nach Linz sollte der Bahnhof als Nahverkehrsknotenpunkt für den Linzer Süden wieder eine größere Rolle spielen. Dabei stand die Verknüpfung der für 2012 geplanten S-Bahn mit anderen Verkehrsmitteln des öffentlichen Personennahverkehrs im Mittelpunkt der Überlegungen. Seitens der ÖBB wird derzeit eine Auflassung des Bahnhofs Kleinmünchen erwogen.

Projekt Löwenfeldvilla

Die Stadt Linz plant den Verkauf der Löwenfeldvilla mit einer Gesamtfläche von etwa 1.200 Quadratmetern an einen privaten Investor, der das Gebäude einer Generalsanierung unterziehen und für Wohnungen adaptieren will.

Verkauf Löwenfeldvilla

Die Löwenfeldvilla stammt aus der Zeit um 1870 und wurde im Stil des Historismus als „Kinderbewahranstalt“ erbaut. Zuletzt war ein Kindergarten der Caritas untergebracht.

Verkehrsberuhigung Wiener Straße

Bereits im Jahr 1999 hat der Linzer Gemeinderat das Land Oberösterreich ersucht, Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung in der Wiener Straße zu ermöglichen. Die Reaktion des Landes Oberösterreich war bislang negativ. In der Mai-Gemeinderatssitzung des Jahres 2005 wurde ein Antrag behandelt, der einen Kompetenztausch zwischen der Umfahrungsstraße Ebelsberg und der Wiener Straße zum Inhalt hatte. Danach sollte die Stadt Linz die Wiener Straße als Gemeindestraße übernehmen, während das Land Oberösterreich die Ebelsberg-Umfahrung in ihren Kompetenzbereich erhielte. Damit könnte die Stadt Linz eigenverantwortlich eine Neugestaltung der Wiener Straße zwischen Bulgariplatz und Ebelsberg in Angriff nehmen.

Anton-Bruckner-Privat-Universität in Kleinmünchen

In den Neubauplänen für die Bruckner-Universität spielt nach Aussagen von Rektor Univ.-Prof. Voigt auch der Standort Kleinmünchen eine wesentliche Rolle. Das Raumprogramm für die neue Universität umfasst Flächen von insgesamt 7.000 Quadratmetern. Davon entfallen rund 6.200 Quadratmeter auf Unterrichtsräume, Bibliothek, Verwaltung, Werkstatt- und Lagerflächen. Rund 800 Quadratmeter sind für den Veranstaltungsbereich eingeplant. Neben dem Standort Kleinmünchen steht auch ein Neubau am Areal des ehemaligen Frachtenbahnhofs zur Diskussion.

Bruckner-Universität nach Kleinmünchen?

(Informationsunterlage zur Pressekonferenz von Stadtrat Klaus Luger zum Thema „Aktuelle Themen der Stadtplanung im Stadtteil Kleinmünchen“)

Für Medienanfragen:
Christian Reiter

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