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Presseaussendung vom 24.10.2006

Neuer Sportpark für Linzer Süden

Der Linzer Sportentwicklungsplan 2003 sieht als eines der Hauptziele vor, der Bevölkerung über das gesamte Stadtgebiet verteilt zeitgemäße Sportanlagen zu bieten. Die Stadt Linz setzt auch heuer bedeutende Initiativen im Ausbau der sportlichen Infrastruktur, die dem hohen Stellenwert des Sports in der unmittelbaren Wohnumgebung Rechnung tragen.

Sportpark Pichling

Gerade der Linzer Süden hat in den vergangenen Jahren eine sehr dynamische Entwicklung erfahren. Vor allem durch den Stadtteil solarCity ist die Bevölkerungsanzahl im Raum Pichling sprunghaft angestiegen. Die bereits in den südlichen Linzer Stadtteilen vorhandenen Sportanlagen konnten die sportspezifischen Bedürfnisse der neu angesiedelten Bewohnerinnen und Bewohner nicht mehr abdecken. Die Stadt Linz beschloss daher, mit der Realisierung eines neuen Sportparks in Pichling, der Bevölkerung im Linzer Süden neue Sport- und Freizeitmöglichkeiten anzubieten.

Ideenwettbewerb für neuen Sportpark

Für die Planung des Sportparks Pichling wurde von der Stadt ein Ideenwettbewerb ausgeschrieben. Grundsätzliches Ziel der Stadt war die Errichtung eines Sportparks mit einem zeitgemäßen sportlichen und architektonischen Ambiente. Sowohl im Indoor- als auch im Außenbereich soll die neue Sportanlage für möglichst viele Sportinteressierte optimal nutzbar sein. Der Ausgangspunkt war also die Realisierung einer zukunftsorientierten, multifunktional verwendbaren Sportstätte, auf der auch Trendsportarten integriert sind. Ein stadteigenes Grundstück östlich des erweiterten Weikerlsees ist als Standort für den neuen Sportpark vorgesehen.

International renommierte Jury

Die Beurteilung der insgesamt acht Wettbewerbsprojekte wurde von einem unabhängigen Preisgericht vorgenommen. Als Vorsitzender konnte Architekt DI Josef Hohensinn gewonnen werden.

Fachpreisjury:

- Arch. DI Josef Hohensinn, Graz
- Arch. DI Walter Ifsits, Wien
- DI Gunter Amesberger, MAS MSc, Direktor Stadtentwicklung Linz
- Arch. DI Andreas Dworschak, Linz
- Arch. DI Christoph KARL, Wels

Sachpreisjury:

- Vizebürgermeisterin Christiana Dolezal
- Stadtrat Klaus Luger
- Stadtrat Jürgen Himmelbauer
- GR NR Dr. Peter Sonnberger

Das Siegerprojekt

Gewonnen hat den Architektenwettbewerb für den Sportpark Pichling Architekt Wolfgang Schwarzenbacher aus Salzburg. Sein Projekt mit einer Gesamtnutzfläche von mehr als 13.000 Quadratmetern mit Halle, großzügigen Indoor- und Außensportanlagen an der Weikerlsee Straße hat alle JurorInnen einstimmig überzeugt. Vorgesehen ist unter anderem ein überwiegend eingeschoßiger Baukörper in längsgestreckter Nord-Süd-Richtung, wobei der Freiraum zwischen Wohnbebauung und Naherholungsgebiet Traun-Donau-Auen durchgängig erlebbar bleibt. Im Gebäude, das auf einer Fläche von 3.485 Quadratmetern errichtet wird, stehen insgesamt 4.875 Quadratmeter Nutzfläche zur Verfügung. Es wird von einer im Eingangsbereich von Stützen getragenen auskragenden Dachkonstruktion überspannt. Die beiden Indoor-Tennisplätze in der nördlichen Verlängerung der Halle und der in etwa gleich große Indoor–Soccer-Bereich sind um drei Meter abgesenkt. Das Foyer dient als zweckmäßiger Verteilerraum und führt zum Buffet mit Terrasse und zu den Garderoben im Untergeschoß. Die Verbindung der Umkleideräume zu den Freiplätzen bzw. Außensportanlagen mit Stiegen und Rampen wurde von der Jury als sehr positiv bewertet.

Südlich des Hauptgebäudes ist der Trendsportbereich vorgesehen, der variabel überdacht werden kann. Auf über 1.000 Quadratmetern wird eine überdachte Skateranlage Platz finden. Im westlichen Bereich werden zwei Kleinspielfelder und ein großes Fußballfeld errichtet. Als weitere Außensportanlagen sind vier Tennisplätze und zwei Beach-Volleyball-Plätze geplant.

Die Situierung des Vorplatzes zwischen Trendsportfläche und Sporthalle schafft ideale Bedingungen für eine Kommunikation zwischen den BenutzerInnen-Gruppen. Gut gelöst hat der Salzburger Architekt auch die Parkplatzsituation. So sind Abstellmöglichkeiten für Zweiräder und Fahrräder zur Trendsportfläche hin orientiert, ebenso die Lösung für Autos zwischen Straße und Gebäude.

Für die Realisierung des Projekts sind sechs Millionen Euro netto veranschlagt.

Weitere PreisträgerInnen und Ankäufe

Der zweite Preis ging an das Projekt der Münchner „Stark Architekten“. Den dritten Platz belegte das Vorhaben von „ArchArt, Architekten ZT“, aus Linz. Ihre Vorschläge werden mit Preisgeldern honoriert.

Angekauft werden von der Stadt Linz die Pläne von AN_architects Albert Wimmer* Nevil Binder, Wien, und Architektin Sonja Ramusch aus Linz.

Die Siegerprojekte sind von 7. bis 10. November und von 13. bis 17. November (jeweils von 10 Uhr bis 15 Uhr) im afo, Architekturforum OÖ., Prunerstraße 12, 4020 Linz, zu besichtigen.

(Informationsunterlage zur Pressekonferenz von Sportreferentin Vizebürgermeisterin Christiana Dolezal und Planungsreferent Stadtrat Klaus Luger über die Ergebnisse des Ideenwettbewerbs für den neuen Sportpark Pichling)

Für Medienanfragen:
Peter Prass

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